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In Wien liebt man`s süß

 

... nicht nur das Leben, sondern vor allem – die "Mehlspeis". Und die gehört zum Kaffee wie das sprichwörtliche Glas Wasser, ohne das dieses Getränk in einem richtigen Wiener Kaffeehaus nicht serviert wird. Allerdings: Vor einem Mehlspeisbuffet läuft einem schon von selber das Wasser im Mund zusammen....Wollen Sie wählen? Hier sind ein paar typische Wiener Kaffeehausmehlspeisen!

Apfelstrudel:

 

Hauchdünn ausgezogener Strudelteig, gefüllt mit feingeschnittenen Äpfeln, Semmelbröseln, die in Butter geröstet sind, Zimt, Zucker, Rosinen und Walnüssen.

 

Beugeln:

 

Kipferln mit Mohn- oder Nußfülle.

 

Buchteln:

 

Ein Germteiggebäck, gefüllt mit Marmelade.

 

Faschingskrapfen:

 

Feiner Germteig, mit Marmelade gefüllt und in Fett schwimmend herausgebacken. (Faschingskrapfen gibt es übrigens nicht nur im Fasching!)

 

Gugelhupf:

 

Eine Art Topfenkuchen aus Sandmasse oder feinem Germteig. Beim Marmorgugelhupf wird die Teigmasse zur Hälfte mit Kakao vermengt – daher das Aussehen, das an Marmor erinnert.

 

Golatschen:

 

Gebäck aus Plunder- oder feinem Germteig, mit Topfen oder Powidl (Zwetschkenmus) gefüllt.

 

Linzeraugen:

 

Zwei runde Mürbteigstücke, die mit Marmelade bestrichen und aufeinandergelegt werden, wobei der obere Teil in Ringform ausgestochen ist.

 

Obstkuchen:

 

Ein Teigboden, mit Obst (Zwetschken, Marillen, Ribiseln, Kirschen etc.) belegt und mit Zimtzucker bestreut.

 

Roulade:

 

Eine gerollte Biskuitmasse, die mit Marmelade oder Creme gefüllt wurde.

 

Pignolikipferl:

 

Haselnußmasse in Pignoli gewalzt und in Kipferlform gebacken.

 

Punschnitte – Punschkrapferl:

 

Punschfülle zwischen zwei Biskuitböden mit rosa Fondant glaciert bzw. getunkt.

 

Rehrücken:

 

Schokolademasse mit Ribiselmarmelade und Schokoladebuttercreme gefüllt, mit Schokolade glaciert und mit gestiftelten Mandeln "gespickt".

 

Zwetschkenfleck:

 

Dünner Germteig, der mit Zwetschken belegt wird und mit Zimt und Zucker bestreut ist.

 

Sachertorte:

 

Schokolademasse mit Marillenmarmelade und Schokoglasur. Zur Sachertorte ißt man meistens eine Portion Schlagobers.

 

Schnecken:

 

Gerollter Plunderteig, mit Nüssen und Rosinen gefüllt und mit Zuckerglasur bestrichen.

 

Strudel:

 

Neben dem schon beschriebenen Apfelstrudel gibt es in den Wiener Kaffeehäusern auch Mohn- und Nußstrudel aus Germteig sowie den beliebten Topfenstrudel, der auch warm (evtl. mit Vanillecreme) serviert wird.

 

Esterhàzytorte (-schnitte):

 

Dünne Haselnußböden mit Maraschinobuttercreme zusammengefüllt. Obenauf mit weißem Fondant glaciert. Das typische Esterhàzymuster ist auf den Fondant in Streifen gespritzte Schokolade, die mit einem Messer gezogen wird.

 

Florentiner:

 

Mandeln mit kandierten Früchten und Zucker mit Schlagobers geröstet. Dünn auf ein Blech aufgetragen, gebacken, mit Schokolade glaciert und mit Aranzani belegt.

 

Indianer:

 

Zarte Biskuitkuppeln mit Schokoladeglasur überzogen und mit Schlagobers gefüllt.

 

Mandelbogen:

 

Mandeln, Zucker und Eiweiß abgeröstet auf eine Backoblate gestrichen und über einer Bogenform gebacken.